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Projekt Gründach

War es nun Januar oder Februar 1997 als wir den ersten Blick auf das Häuschen warfen, das heute unsere Villa Kunterbunt ist? Egal. – Bei der ersten Besichtigung lag Schnee und das Ganze wurde auf Polaroid gebannt. Die Alt-Besitzer schenkten uns auch eine Luftaufnahme, die das nicht gerade hübsche Dachpappen-Dach in seiner vollen Pracht zeigte.



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Das Dach war dicht, aber hässlich. Am 1. Mai 1997 waren wir offiziell Hausbesitzer und unserer Bauwut fiel auch die komplette Innenisolation zu Opfer. Ein ganzer Container wurde mit den Heraklit (macht Häuser fit)-Platten gefüllt, und somit trennte uns vom Heider Himmel nur noch die Holzverlattung und die Dachpappe.

Der Satz "Da ist guter Rat teuer" stimmt mit der kleinen Abwandlung "Da ist gute Tat teuer". Da musste nun ein Dachdecker ran. "Aufdachisolierung" heißt das Zauberwort - für Laien: das Dach wird von außen isoliert und um es denn in Zukunft hübsch zu machen für die Dachbegrünung vorbereitet. Alles auf einmal war einfach zu teuer und die tatsächliche Begrünung (irgendwann sollen ja mal Ziegen aufs Dach) wurde aufgeschoben. Monatelang – eher Jahre - lebten wir also mit diesem Zustand:



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Zwischendurch schwankte das Projekt (ein Zustand, den jedes Projekt so durchlebt) und die Überlegungen gingen Richtung Solaranlage. Erst 2003 wurde dann die Entscheidung gefällt. Wir bauen unser Gründach selber. Recherchen im Internet folgten. Was für Anbieter gibt es so, wie wird das Gründach aufgebaut, wie schwer ist der Dachaufbau (also so Kilo-mässig, denn was hilft ein grünes Dach, das dann unter dem Gewicht zusammenbricht) und natürlich auch - wat et denn kost. Und die Entscheidung fiel auf Cera-Roof.

Als Termin für den Wechsel von der Projektplanungsphase in die Projektrealisierungsphase wurde das erste Mai-Wochenende festgelegt. Am 30. April wurde das Material geliefert. Mehr als 7 Tonnen Granulat auf 9 1/2 Paletten (das sind ca. 230 Säcke a 35 Kilogramm), 120 qm Vlies und 11 kg Sedum-Kräuter-Saatgut. Der vordere Garten sah dann so aus:



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Clever wie wir sind, haben wir für den 2. Mai denn auch gleich einen Lastenaufzug bestellt, der zu unserer großen Überraschung als "Fischer-Bausatz" geliefert wurde. Der Fischer Baukasten wurde erfolgreich zusammengebaut. Naja hat schon ein paar Stunden gedauert, bevor alle Teile ihren richtigen Platz gefunden hatten und auch die Elektronik durchschaut war.



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Aber dann wurde als erstes das Vlies aufs Dach gefahren und verlegt. Und dann begann der Kraftakt. Noch mal zur Erinnerung: ca. 230 Säcke Granulat a 35 Kilogramm müssen aus den diversen Ecken des Vorgartens auf die diversen Ecken des Dachs verteilt werden. Und gemeiner weise sind die Säcke, die auf den Paletten ganz unten liegen viel schwerer als die Säcke, die oben drauf liegen! (Mathematisch erwiesen !).



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Das hat dann schon anderthalb Tage gedauert. Schließlich sind wir Sesselpupser und keine Sportler. Dann hieß es: Säcke aufreißen und das Granulat möglichst gleichmäßig verteilen, einebnen und eine Weg für den Schornsteinfeger bauen. Danach noch aussäen und das ganze liebevoll sprengen (mit dem Gartenschlauch natürlich). Der Rest ist Sache von Mutter Natur.



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WARTEN-WARTEN-WARTEN-WARTEN  -WARTEN-WARTEN-WARTEN- ...  


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  Ein Jahr später - Juni 2004:    


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  … und im Mai 2005:   
  Wir berichten weiter.   


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